Die Rückeroberung der Muße

Zeit zum Denken und Reflektieren, die Muße, neue Ideen zu entwickeln und bis zum Ende zu durchdenken, fehlt den Menschen beim Rennen im Hamsterrad des Alltagsgeschäfts. Manche gönnen sich ein wenig Wellness für die gestresste Seele, indem sie ihren Internetzugang blocken, ins Kloster oder aufs Land flüchten, möglichst in einer handyfreien Zone.

Besonders Politiker spüren diesen Zeitdruck, sollen sie doch in kürzester Zeit weitreichende Entscheidungen treffen. Die ersten Politiker warnen bereits, dass die unser politisches System auf dem Spiel steht, wenn wir nicht auf eine menschenmögliche Geschwindigkeit zurückfinden.

Diese Zeit-Unkultur hat auch in der Wirtschaft dazu geführt, dass sich die Anzahl der Fehltage durch psychische Erkrankungen seit 1997 fast verdoppelt hat, und immer mehr Rückrufaktionen wegen fehlender zeitaufwändiger Qualitätskontrolle hohe Kosten und Imageschäden verursachen.

Was hilft, wenn sogar das Zeitmanagement zu noch größerem Zeitstress führt? Mehr Zeit und Ruhe stellt sich nicht von selbst ein, sondern bedarf der sorgsamen Pflege. Dabei helfen Gleichgesinnte, Menschen, die ein entspanntes Leben führen, Zeitpioniere.  Wir brauchen einen kultivierten Umgang mit der Zeit, wir brauchen eine echte Zeitkultur.

Ein ausführlicher Artikel „Einladung zur Langsamkeit“ findet sich in: Die ZEIT vom 16.12.2012:

http://www.zeit.de/2012/50/Entschleunigung-Langsamkeit-Musse

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