Immer schneller – immer mehr? – Balance finden zwischen Beschleunigung und Ruhe –

Der Autor, Professor für Kulturelle und Soziale Anthropologie an der Universität Oslo, zeigt anschaulich auf, wie sehr Neues unsere Aufmerksamkeit permanent so beansprucht, dass wir oft nicht einmal des einfachsten Gedanken zu Ende denken können. Zeit als Ablauf verschwindet immer mehr zugunsten einer Abfolge von blitzlichtartigen Augenblicken. Die These „Schnelligkeit ist eine Droge, die süchtig macht!“ (Eriksen) ist eine von vielen Erklärungen des Autors für diese Entwicklung. Sehr gründlich beschreibt er die Entwicklung von der Informationskultur zum Informationskult, blickt auf den Verlust der letzten freien Augenblicke, zeigt die Risiken und Nebenwirkungen der Hochgeschwindigkeit auf und beleuchtet die Auswirkungen des exponentialen Wachstums auf unsere Zeitgestaltung. Die letzten Seiten widmet er den Freuden der langsamen Zeit, d.h. der Frage, wie sich eine gesunde Zeitbalance herstellen lässt. Herausgegriffen sei dabei sein Satz: „Die Logik der Ferienhütte verdient es, globalisiert zu werden!“ Etwa die Hälfte der skandinavischen Bevölkerung hat problemlos Zugang zu einer Hütte und ist sich der Bedeutung auf die persönliche Zeithygiene bewusst.

Wer einmal die kulturell-sozialen Hintergründe der gesellschaftlichen Beschleunigung betrachten will und Gründe für einen souveränen Umgang mit Zeit benötigt, der findet hier ein auch für den Nicht-Wissenschaftler leicht lesbares Buch.

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