Das Leben als letzte Gelegenheit – Sicherheitsbedürfnisse und Zeitknappheit-

„Die Beschleunigung konnte erst zur „idée fixe“ des modernen Menschen werden, als er sich in der Lage fühlte, systematisch zu ignorieren, dass Abläufe, Verrichtungen, Vorgänge und Entwicklungen ihre Zeit haben, und stattdessen darauf bestand, ihnen die Dauer nach seinem Gutdünken vorzuschreiben.“ Die Autorin untersucht, wie es dazu kam, dass der Mensch die Zeit und danach die Technik immer stärker in den Griff bekommen wollte, um sich unabhängig zu machen von Natur und Gott. Es war die Pestepedemie im 14. Jahrhundert, welche die Überlebenden dazu brachten, mit allen Mitteln zu versuchen, ihre Lebensspanne abzusichern und so intensiv wie möglich zu nutzen. Die Errungenschaften der Moderne sind also nicht das Ergebnis von kühnem Forschergeist, sondern sie sind dem Erschrecken über dieses nicht mehr erklärbare Ereignis entsprungen. Mittlerweile ist die Angst, etwas im Leben zu versäumen, mindestens so angewachsen wie die Angst vor dem Tod.

Wer die Ursachen für unsere Beschleunigungsgesellschaft verstehen will, der findet in diesem flüssig zu lesenden Büchlein eine Vielzahl von Antworten.

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