SLOW-TV – Gib Dir echtZeit!

Ein Cello bauen, eine Uhr reparieren, eine Eisskulptur schnitzen: Manche Dinge benötigen einfach ihre Zeit – und können gerade deshalb faszinieren. „MORA“ (lateinisch für „Verzögerung“ oder „Aufenthalt“), das Slow-TV-Format auf ARD-alpha, zeigt Menschen in Echtzeit bei der Arbeit. Die Folgen sind ab dem 31. Januar jeweils sonntags um 20.15 Uhr  zu sehen.

Mit der Sendereihe „MORA – Gib Dir echtZeit“ setzt ARD-alpha einen Kontrapunkt zur Beschleunigung des Alltags in unserer postmodernen Gesellschaft. Das experimentelle Fernsehformat verdeutlicht: Schnelligkeit ist auch heutzutage weder allgegenwärtig noch unbedingt erstrebenswert.

„MORA“ zeigt in Echtzeit, wie Menschen konzentriert und mit Hingabe eine bestimmte Tätigkeit ausüben – jeweils 60 Minuten lang, ohne Schnitt, ohne Kommentar und ohne Musikuntermalung. Der Zuschauer kann der jeweiligen Person aus verschiedenen Blickwinkeln über die Schulter schauen, ohne dass darauf dramaturgisch Einfluss genommen wird. „MORA“ setzt auf Entspannung. Doch das experimentelle Format fordert vom Zuschauer auch, sein Zeitempfinden und seine Sehgewohnheiten zu überdenken.

Nach der positiven Resonanz auf die drei Pilotfolgen („Die Cellobauerin“, „Der Trockenmaurer“ und „Der Uhrmacher“), die erstmals Ostern 2015 gesendet wurden, sind nun fünf weitere Teile produziert worden. Sie werden jetzt zusammen sonntags zur Primetime als achtteilige Reihe ausgestrahlt.

Bei der Wahl der Motive für die einzelnen Folgen war es den Machern wichtig, eine interessante Tätigkeit zu finden, die gleichzeitig Ruhe ausstrahlt, Konzentration und Präzision erfordert und außerdem in einem detailreichen und eindrucksvollen Umfeld stattfindet. (Quelle: br)

Sendetermine:

Sonntag, 31. Januar, 20.15 Uhr
Der Zeichner
Die Anfertigung einer Bleistiftzeichnung während einer Zugfahrt

Sonntag, 7. Februar, 20.15 Uhr
Der Eisbildhauer
Das Schnitzen einer Eisskulptur auf einer Bergstation vor Alpenpanorama

Sonntag, 14. Februar, 20.15 Uhr
Der Uhrmacher
Die Reparatur und Montage einer Savonette-Taschenuhr bei Nacht in einer Uhrmacherwerkstatt

Sonntag, 21. Februar, 20.15 Uhr
Die Synchronschwimmerinnen
Sportlerinnen im Hallenschwimmbad beim Üben einer Choreographie

Sonntag, 28. Februar, 20.15 Uhr
Der Schmuckdesigner
Aus geschmolzenem Gold und Silber entstehen zwei Ringe

Sonntag, 6. März, 20.15 Uhr
Die Mosaiklegerin
Die filigrane Arbeit an einem Mosaikkunstwerk

Sonntag, 13. März, 20.15 Uhr
Der Trockenmaurer
Der Bau einer Trockenmauer auf einem Weinberg am Main an einem Herbsttag

Sonntag, 20. März, 20.15 Uhr
Die Cellobauerin
Die Arbeit an zwei Celli in einem lichtdurchfluteten Altbauatelier

Weitere Informationen www.br.de/mora
Ein ausführliches Interview mit Autor und Regisseur Daniel Schrenker anlässlich des Starts der Reihe gibt es unter www.br.de/presse

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