SPEED – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Florian Opitz ist Vater geworden und merkt, was ihm fehlt: Zeit. Er schafft sich die technischen Geräte an, welche mehr Zeit versprechen, und stellt fest, dass diese noch mehr Zeit „fressen“. Statt nun über die knappe Zeit zu klagen, macht sich der Autor auf die Suche nach der allgegenwärtigen Hektik. Er besucht zahlreiche  Zeit-Fachleute aller Richtungen und beginnt mit einem Zeitmanagement-Seminar beim „Zeitpapst“ Lothar J.Seiwert. Ihm wird klar, dass Seiwert, genauso wie ein auf Burnout spezialisierter Psychologe und eine Unternehmensberaterin dem Glauben „Zeit ist Geld“ anhängen und eine Steigerung der Effizienz in der Zeitnutzung anstreben.

Der Autor besucht aber auch Zeit-Experten, die sich nicht vordergründig mit der Nutzung der Zeit beschäftigen, sondern mit den Auffassungen der Menschen von Zeit. Klar wird, dass die Auseinandersetzung mit der Zeit, das Verständnis für das eigene Verhältnis zur Zeit einen bewussten und gesunden Umgang mit der Zeit ermöglicht. So wird deutlich, dass es immer eine eigene Entscheidung ist, ob man sich für die zeitbeschleunigende Effizienzsteigerung entscheidet oder für das erfüllte Erleben von Zeit, für ein Tempo, das an den Organismus des Menschen angepasst ist. Auch wenn es so dem Einzelnen möglicher wird, kürzer oder länger aus dem Hamsterrad der gesellschaftlichen Beschleunigung auszusteigen, kann doch nicht übersehen werden, dass die destruktiven Nebenwirkungen der ständigen Effizienz- und Temposteigerung zu einem Neudenken über Zeit  in der gesamten Gesellschaft führen muss.

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